Der essayistische Dokumentarfilm HUMAN, NATURE ist getrieben von einer der großen Fragen unserer Zeit: Existiert sie noch, die Beziehung zwischen Mensch und Natur?
Auf der Suche nach Antworten begibt sich Filmemacherin Luise Frentzel auf eine Reise durch das Unterholz der Stadt - ausgerechnet in Bochum, im Herzen des Ruhrgebiets. Dort, wo tagtäglich um jedes Fleckchen Grün gekämpft wird, trifft sie vier Frauen, die in und mit der Natur arbeiten und die nicht nur Einblick in ihren Alltag gewähren, sondern auch in ihre Gedanken und Perspektiven. Der Film erzählt Geschichten von Entfremdung, Kontrolle und Ängsten, aber auch von Neugier, Tatendrang und ungebrochener Hoffnung. Ob in ihnen Antworten zu finden sind, überlässt HUMAN, NATURE allerdings allein den Zuschauenden. Was er aber verspricht, sind jede Menge Fragen.
HUMAN, NATURE ist kein klassischer Naturschutzfilm. Vielmehr ist er eine Liebeserklärung an jeden Löwenzahn, der sich durch den Asphalt bricht und jeden Menschen, der ihn bemerkt. Deshalb werden die dokumentarischen Episoden durch einen literarischen roten Faden und beeindruckende Naturaufnahmen verbunden und von der Musik der Bremer Künstler "Ur Mountain" und "Not a Whale" gerahmt.